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Emiglia Romagna

Die Sorte Sangiovese ist eine der berühmtesten und vielfältigsten Rebsorten. Sie ist außerdem eine sehr hochwertige Traube, die die Grundlage für Weine von hoher Qualität bildet. Der Sangiovese wurde vermutlich erstmals von den Etruskern, also bereits etwa 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung angebaut. Heute wird Wein aus dieser Rebsorte immer noch hauptsächlich im ursprünglichen etruskischen Lebensraum, in Italien produziert.
Zwei italienische Regionen, die Toskana und die Emilia-Romagna beanspruchen für sich, das eigentliche Mutterland die Sorte Sangiovese  zu sein und tatsächlich sind beide auch die Hauptanbaugebiete der Sangioveserebe. Sie wird jedoch auch in Umbrien und auf Korsika kultiviert.
Einige der bekanntesten und beliebtesten italienischen Rotweine werden aus der Sangiovese-Rebe hergestellt. Dazu gehören so unterschiedliche Weine wie der Brunello die Montalcino, der Vino Novello aus der Toskana und der bekannteste toskanische Wein, der Chianti, der zu 75% aus Sangiovesetrauben besteht. Rotweine aus der Rebsorte Sangiovese können einen normalen bis kräftigen Rotton aufweisen. Die Fruchtmenge sowie der Gehalt von Tannin können sehr unterschiedlich sein. Nach längerer Reifezeit nehmen die Weine eine dunklere Farbe und ein erdiges Aroma an und rufen in Geschmack und Geruch Assoziationen an Wald und Tiere hervor.
Die Sorte Sangiovese wird auch häufig mit der Rebsorte Cabernet Sauvignon vermischt und mit ihr zusammen zu ausgezeichneten italienischen Rotweinen verarbeitet. Außerhalb Italiens wird der Sangiovese auch in Kalifornien, Australien und Argentinien angebaut, wo sie von italienischen Einwanderen eingeführt wurde.